Ambulante Operationen
Entfernung von Hautveränderungen
In unserer Praxis führen wir eine Vielzahl von ambulanten Operationen durch, um gutartige, aber auch bösartige Hautveränderungen zu entfernen. Wir legen dabei besonderen Wert auf chirurgische Präzision, Ihre Sicherheit und ein optimales kosmetisches Ergebnis. Durch ambulante Eingriffe in unserer Praxis können wir Ihnen in vielen Fällen einen Krankenhausaufenthalt ersparen.
Welche Hautveränderungen werden ambulant operiert?
Typische Gründe für eine ambulante Operation sind:
- Hautkrebs: Die Entfernung von bestimmten Arten des weißen Hautkrebses (z. B. Basalzellkarzinome und Plattenepithelkarzinome) sowie frühe Stufen des schwarzen Hautkrebses (malignes Melanom).
- Verdächtige Muttermale: Muttermale, die bei der Hautkrebsvorsorge als verdächtig eingestuft wurden und deren genaue Einstufung erst nach einer feingeweblichen Untersuchung (Histologie) möglich ist.
- Gutartige Hautveränderungen: Ästhetisch störende oder medizinisch relevante gutartige Wucherungen wie Lipome (Fettgeschwulste), Zysten (Grützbeutel), Papillome (Wärzchen) oder Fibrome (Gewebsüberschuss).
Wie läuft eine ambulante Operation ab?
Der Eingriff findet in unseren speziell ausgestatteten Praxisräumen unter lokaler Betäubung statt. Sie bleiben während der gesamten Operation wach, aber schmerzfrei. Wir besprechen mit Ihnen im Vorfeld die notwendigen Schritte.
Je nach Art der Hautveränderung unterscheidet man grundsätzlich zwei mögliche Vorgehensweisen:
Dieses häufigere Verfahren kommt in der Regel bei eindeutig gutartigen oder bereits mittels voriger Probeentnahme gesicherten und gut abgrenzbaren Befunden zum Einsatz.
- Der Ablauf: In einem Termin wird die Hautveränderung vollständig entfernt und die entstandene Wunde mit einer Naht verschlossen.
- Der Vorteil: Der Eingriff ist schnell abgeschlossen und Sie profitieren von einer zügigen Behandlung und Genesung.
- Der Nachteil: Es besteht besonders bei schlecht abgrenzbaren Hautveränderungen ein geringes Risiko, dass nicht alle – nur mikroskopisch sichtbaren – Tumorzellen entfernt werden, sodass möglicherweise ein erneuter Eingriff notwendig wird. Dies kann besonders an sensiblen Lokalisationen wie Gesicht, Kopfhaut, Händen oder Füßen das kosmetische Ergebnis negativ beeinflussen.
Diese Methode wählen wir bei unklaren oder schlecht abgrenzbaren Befunden:
- 1. Termin (Exzision): Zunächst wird die betroffene Hautveränderung mit einem kleinen Sicherheitsabstand ausgeschnitten. Die entstandene Wunde wird mit einer Kunsthaut und einem sterilen Verband bedeckt und Sie werden nach Hause entlassen.
- Histologische Untersuchung: Die entnommene Gewebeprobe wird zur feingeweblichen Untersuchung (Histologie) an ein spezialisiertes Labor geschickt. Wir erhalten das Ergebnis meist innerhalb von wenigen Tagen.
- 2. Termin (Rekonstruktion): Sobald die feingewebliche Untersuchung bestätigt, dass alle Teile der Hautveränderung erfasst wurden, wird die Wunde in einem zweiten Eingriff mittels Naht verschlossen. Sie können direkt danach wieder nach Hause gehen und kommen dann noch einmal 1-2 Wochen später zu, Fadenzug und abschließender Befundbesprechung.–2 Wochen später zum
Fadenzug und abschließender Befundbesprechun - Der Vorteil: Dieses Vorgehen garantiert höchste Sicherheit durch die optimale operative Rekonstruktion, sodass oft ein kosmetisch und funktionell besseres Ergebnis erzielt werden kann.
- Der Nachteil: Durch zwei Eingriffe dauert die Behandlung insgesamt länger.
Welche Vorteile bietet mir eine ambulante Operation?
- Lokale Betäubung: Der Eingriff ist für Sie schmerzfrei. Sie sind während des gesamten Eingriffs wach und können mit dem Operateur kommunizieren.
- Vermeidung eines Krankenhausaufenthaltes: Operationen, die in der Vergangenheit oft stationär erfolgen mussten, können durch uns ambulant erfolgen.
- Umfassende Betreuung: Unser erfahrenes Team begleitet Sie vor, während und nach der Operation.
- Persönliche Nachsorge: Wir kümmern uns um die Nachsorge, das Entfernen der Fäden und die Kontrolle der Wundheilung.
